Was amerikanische von deutschen Kreuzfahrten unterscheidet

Die Konzepte der Kreuzfahrten von international tätigen und deutschen Reedereien gleichen sich im Wesentlichen immer mehr an, dennoch sollten Sie einige Unterschiede zwischen den beiden Reisearten kennen. In erster Linie geht es dabei um die Sprache. Wenn Sie Englisch nicht beherrschen, sollten Sie sich eine derartige Reise gut überlegen.

Ein weiterer Unterschied besteht bei den Ausflügen, die meist nicht von einem deutschsprachigen Reiseleiter durchgeführt werden. Auch auf Norwegian Schiffen werden diese nur bei einer ausreichenden Teilnehmeranzahl durchgeführt. Auf einigen Routen gibt es allerdings einen Ausflug pro Landausgang in deutscher Sprache. Hinsichtlich der Wellness finden Sie auf amerikanischen Schiffen kaum Saunalandschaften mit Panoramafenstern, wenn doch, sollten Sie bedenken, dass dann grundsätzlich in Badebekleidung sauniert wird.

Viel beliebter auf amerikanischen Schiffen sind Whirlpools, die Hot Tub genannt werden. Beachten Sie, dass Sie bei Betreten dieser mit schäumenden Wasser gefüllten Wannen einigermaßen hitzebeständig sein sollten, denn die Wassertemperatur beträgt durchaus 40 Grad. Sie denken bei amerikanischen Essen an Burger und Hot Dogs? Nicht an Bord von Kreuzfahrtschiffen, wo die Hauptrestaurants exzellente mehrgängige Menüs anbieten. Auf US-amerikanischen Schiffen finden Sie Durstlöscher immer kostenlos, so wird Eiswasser zum Essen unaufgefordert an den Tisch gebracht. Beachten Sie, dass der beliebte Eistee nur auf deutschen Schiffen als süßer Pfirsich- oder Zitronengetränk serviert wird. In den USA handelt es sich dabei um kalten ungesüßten Schwarztee.

In Sachen Kleidervorschriften gibt es auf Kreuzfahrten von amerikanischen Reedereien vollkommene Freiheit. Hier wird auf einen Dresscode und fixe Termine mit Abendgarderobe komplett verzichtet. Vielmehr können Sie hier modisch Freestyle unterwegs sein und auch in Jeans und Shirt zum Essen gehen. Last but not least gibt es erhebliche Unterschiede in Sachen Trinkgeld. Denn in Deutschland gilt bereits ein Aufschlag von 10 Prozent als großzügig, während in den USA 25 Prozent üblich sind. Gleich wie auf deutschen Schiffen wird Ihr Bordkonto automatisch damit belastet.

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